LEBEN

Ute Eisinger, Jahrgang 1964, stammt aus dem niederösterreichischen Weinviertel.
Sie schreibt Gedichte, verfasst Literaturkritiken, dichtet aus mehreren Sprachen nach und arbeitet gern mit anderen. In ihrem Element kann sie sich mit einigen Literaturpreisen schmücken.
Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien lebte sie während der Perestrojka in Georgien. Sie arbeitete beim Film und als Historikerin für Erdbeben. Nach Forschungs- und Vortragsreisen erfolgte in Wien die Familiengründung. Die Mutter dreier Kinder (*1993, 1995, 1997) übte verschiedene Brotberufe als Korrektorin, Lektorin, Übersetzerin aus, war tätig als Veranstalterin, Herausgeberin, Literaturberaterin und Pädagogin. Sie ist ein geselliger Mensch und vermittelt mindestens 100 Jugendlichen pro Schuljahr den Wert von Sprache und Erinnerung.




AUFTRITTE

nächster: am 18. Februar 2016 um 19h im Literarischen Quartier Alte Schmiede, Wien

• 2015 Bücherzelle Sandleitenhof
Wasserturm Favoriten, Wien • Wiener städtische BüchereiLiterarisches Quartier Alte Schmiede, Wien • Literaturhaus Wien • Kulturschmiede, Wien • 2008 Deutschlandradio, über BOGEN • 2007 Deutschlandradio, über Hart Crane • 2005 Bundesakademie Wolfenbüttel/D • 2004 Ö1, Hörfunksendung: Nachtbilder – Poesie und Musik (23. 1. 2004) • Buch und Wein, Wien • 24. Poetenfest, Erlangen/D • 2003 Lyrikkabinett München/D • Haus des Schriftstellers Bukarest & Hermannstadt/RO • Art Omi, New York/USA • Literaturhaus Basel/CH • 1999 Literaturhaus München/D




AUSZEICHNUNGEN

XI 2015 Romstipendium des BKA • 2005 Jahres-Literaturstipendium des BKA (Staatsstipendium) • 2004 Übersetzerprämie des BKA für Hart-Crane-Nachdichtung • 2003 Aufenthaltsstipendium der Ledig-Rowohlt-Stiftung ans artomi, New York • Reisestipendium dorthin der Stadt Wien • 2002 Übersetzerprämie der Stadt Wien für Ken-Babstock-Nachdichtungen • Buchprämie des BKA für BOGEN • Übersetzer-Arbeitsstipendium des BKA für Ken-Babstock-Nachdichtungen • Reisestipendium des BKA nach Rotterdam, Arbeitsmaterialzuschüsse des BKA • 2001 Übersetzerprämie der Stadt Wien für Ilya-Kutik-Nachdichtung • 2000 Literaturpreis Carinthia • 1998 Reisestipendium des BKA nach Georgien • Siemens-Literatur-Preis • 1992 Arbeitsstipendium für Literatur der Stadt Wien




ZUSAMMENARBEITEN mit anderen KünstlerInnen

I/II 2016 Symposion RECSIM in Jashipur, Indien • XI 2012 Performance zum Makkaronigedicht meranße im Rahmen der Veranstaltung Translator/Betrayer - Symposion on Translation and Artistic Practice von Tatia Skhirtkladze und Florian Bettel • II 2012 Performance mit der amerikanischen Expermentalpoetin und Lehrenden an der New Yorker Kunstschule Lee Ann Brown über Ernst Jandls Gedicht „das schöne bild“ im Ostklub, Wien • I 2012 Ausstellung KLEEPRÄRIEN II mit Objekten von Babsi Daum in Wien • VI 2011 Ausstellung KLEEPRÄRIEN I mit Objekten von Babsi Daum in Wien • 2011 Zusammenarbeit mit der Malerin Susanne Rell • IX 2010 Katalogtext mit Gedichten zu SÄULEN 1 2 3 von Behruz Heschmat, Bregenz • Während der Familienpause (Betreuung und Erhaltung der 1993, 1995, 1997 geborenen Kinder) Nachdichtungen aus dem Georgischen, Russischen, Englischen, wenn möglich in Zusammenarbeit mit dem Originaldichter, darunter Ilya Kutik, Ken Babstock, Tom Lowenstein, Masud Taj; Aufnahme eines Universitätstudiums der Russistik (Arbeit „Techniken des Stockens der Zeit bei Ossip Mandelstam“ bei Prof. Averintsev) und Doktoratsstudium Germanistik („Synopse Synapsen. Close Reading von Ferdinand Schmatz‘ ,das große babel,n’“ bei Prof. Schmidt-Dengler) und Vergleichenden Literaturwissenschaft („Die Durchsichtigkeit des Augenblicks bei den russischen Akmeisten und den Imaginists unter Ezra Pound“) • 1999 Bertelsmann-Lyriker-Seminar mit Raoul Schrott / Franz Josef Czernin • 1997 Ausstellung I IN MY INTRICATE IMAGE mit Eisenbildner Giorgi Okropiridse, zu Texten von Dylan Thomas, Wien • 1996 SCHILDE 7 SCHILDERN Ausstellung mit Eisenbildner Giorgi Okropiridse, Wien • 1990-1997 Katalogtexte zum Kino von Otar Ioseliani, Michael Kobachidse u.a. georgischen Regisseuren für verschiedene Filmfestivals • 1989/90 Drehbuch zu CITY LIFE, Episode Tbilisi, Regie: Tato Kotetischwili, Uraufführung Berlinale 1990 • 1989 Beratertätigkeit und Mitgliedschaft im georgischen Schriftstellerverband, Sektion Nachdichtung; Texterin für Bands und Kunstkataloge • 1988 Objekt UNENDLICHE REIFEN bei einer Gemeinschaftsausstellung unabhängiger Künstler („Abstraktionisten“) in der Tbiliser Karawanserei • Darstellerin in einigen Produktionen des staatlichen sowjet-georgischen Leninorden-Kinostudios.